ART Innsbruck reloaded


Für die kommende Ausgabe der Innsbrucker Kunstmesse kündigt Messegründerin Johanna Penz etliche Neuerungen an: darunter eine Öffnung für Kunst und Antiquitäten des
19. Jahrhunderts und die Übersiedlung in die imposante Haupthalle A

Neue Messehalle, erweitertes Programm und eine spektakuläre Sonderschau: kurz vor dem Zwanzigjahr-Jubiläum der Innsbrucker ART will es Gründerin Johanna Penz noch mal wissen.  Zur 19. Ausgabe der Innsbrucker Kunstmesse vom 20. bis 23. Februar 2015 setzt Penz auf Runderneuerung. So wird die ART Innsbruck erstmals in die Haupthalle A der Messe Innsbruck übersiedeln. Darüber hinaus will Penz den zweiten großen Programmrelaunch in der Geschichte der Innsbrucker Kunstmesse durchziehen.

In ihren Anfängen war die Messe als Editions of Art, also als Spezialitätenmesse für Kunsteditionen, Fotografie und Multiples konzipiert worden, ehe man nach zwei Jahren eine Erweiterung Richtung Originalwerk und Malerei des 20. Jahrhunderts vornahm. Nun öffnet sich die ART auch dem großen Sammlerthema Kunst und Antiquitäten des 19. Jahrhunderts. Unter dem Motto „Kunst der Zeiten“ will Penz die ART künftig verstärkt und gezielt zu einer Sammlermesse entwickeln. „Wir haben die ART Innsbruck in den fast zwanzig Jahren, die es uns nun gibt, für ein breites Publikum öffnen und begeistern können, wir haben Kunst in unzählige Wohnungen und Häuser gebracht, wo zuvor nichts oder möglicherweise nur Reproduktionen hingen. Zugleich haben wir viele Menschen davon überzeugen können, dass Kunst die wohl beglückendste und sinnvollste Wertanlage überhaupt darstellt und dass man gerade mit dem gezielten Kauf von zeitgenössischer Kunst den Kunstmarkt mitgestalten und Künstler/innen auf ihrem Entwicklungsweg bestärken und begleiten kann“, resümiert Penz.

Gleichzeitig sei man mit dem zu Beginn angelegten Konzept der ART Innsbruck jetzt an einem Punkt angelangt, „wo sich unser angestammtes Publikum zurecht neue Impulse und Inspiration von uns erwartet.“ Mit der Ausweitung des Portfolios auf Kunst und Antiquitäten des 19. Jahrhunderts folge die ART zudem einem internationalen Trend. „Gerade in krisenhaften Zeiten wachse die Sehnsucht und das Bedürfnis nach Qualität und dauerhaften Werten“, konstatiert Penz, die auch bei den traditionellen Sonderschauen der ART künftig verstärkt mit einzigartigen Sammlerschauen auftrumpfen will. Den Anfang macht dabei eine Sonderschau des genialen Maler-Berserkers Francis Bacon, die Penz exklusiv nach Innsbruck bringen wird.
Für die engagierte Messemacherin ist ihr „ART Innsbruck reloaded“-Projekt kurz vor der Vollendung der zweiten Dekade eine überaus spannende Herausforderung, wie sie selbst eingesteht. Denn es gelte nun, ein Stück weit auch bewährte und gewohnte Pfade zu verlassen und sich in Neuland vorzuwagen. „Aber damit bereiten wir die ART gewissermaßen für ihre dritte erfolgreiche Dekade vor“, ist Penz überzeugt.

Jährlich im Frühjahr werden auf der ART Innsbruck internationale Bildende Kunst und Antiquitäten des 19./20./21. Jahrhunderts präsentiert.

70 Aussteller – Galeristen und Kunsthändler aus 10 Nationen – zeigen Gemälde, Original- graphik, Skulpturen, Fotografie, Neue Medien, sowie antike Möbel, Teppiche, Glas, Porzellan und weitere Kostbarkeiten.

Zeit: 20. – 23. Februar 2015
Öffnungszeiten: Fr. – So.: 11 – 20 Uhr, Mo.: 11 – 19 Uhr

Ort: Messehalle Innsbruck

Weitere Informationen:

ART Kunstmesse GmbH., Gutenbergstraße 3, 6020 Innsbruck

Tel. +43(0)512 567101, Fax: +43(0)512 567233,

info@art-innsbruck.at, www.art-innsbruck.at

 

Nominiert für den Bank Austria Kunstpreis 2013

art insbruck 2015

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