21. ART Innsbruck – Vorhang auf für die erste Weihnachts-ART vom 1. bis 4. Dezember 2016


Die lang ersehnte Premiere für alle Kunstliebhaber und Freunde der ART Innsbruck. Zur einundzwanzigsten Auflage gibt sich die ART Innsbruck, Internationale Messe für zeitgenössische Kunst & Antiquitäten, einen neuen Wintertermin und wird damit zur größten Weihnachtsmesse der Kunstbranche im süddeutschen Raum. 

Eine Weihnachts-ART mit Highlights und Specials und erstmals einem langen Abend der Kunst am Freitag, 2. Dezember 2016 von 11 bis 23 Uhr 

„Hand aufs Herz: was gibt es Edleres, Freudvolleres, Hochwertigeres als sich und seine Liebsten zum Fest mit Kunst zu beschenken?“ dachte sich Johanna Penz, Gründerin und Direktorin der ART Innsbruck. Und ließ ihren Gedanken sogleich Taten folgen. Also rückte sie den angestammten Wintertermin der ART Innsbruck einfach um ein paar Wochen nach vorne, an den Beginn der Adventzeit. Alle Welt betone heutzutage die Wichtigkeit einer nachhaltigen Lebensweise, aber dazu brauche es eben auch entsprechende Initiativen und Angebote, findet Penz. Weihnachten sei das beste Beispiel dafür. Unbestritten das wichtigste Fest in unserem Kulturkreis, aber bei der Suche nach einem sinnvollen, hochwertigen und nachhaltigen Geschenk stoße man meist sehr schnell an seine Grenzen. „Einfach, weil einem zuletzt immer die Zeit fehlt“, so Penz. Dabei sei gerade ein Kunstwerk das zweifelsohne kreativste und gleichzeitig beständigste Geschenk überhaupt. „An guter Kunst wird man sich niemals satt sehen, die Auseinandersetzung mit einem Lieblingskunstwerk bleibt immer aufregend und spannend. Deshalb sehen wir unsere Weihnachts-ART nun ein Stück weit auch als Geschenk an unser Publikum und nicht zuletzt auch an unsere Aussteller. Denn mit unserer Winterausgabe der ART Anfang Dezember bieten wir nun beiden erstmals eine Plattform für Weihnachtseinkauf und Weihnachtsgeschäft.“ Und mit dem langen Abend der Kunst am Freitag, 2. Dezember gibt es gleich noch eine zweite ART-Premiere. Da wird die ART Innsbruck erstmals bis 23 Uhr geöffnet sein, damit alle vorweihnachtlich Gestressten gewissermaßen nach Ladenschluss noch in Ruhe und mit Muße durch die Kunstmesse flanieren können.

ART Special I: interpretations of nude

Kuratiertes Ausstellungsprojekt von MilionArt, Innsbruck 

ART-Freunde erinnern sich sicher noch an die sensationelle Francis Bacon-Schau vor einem Jahr. Oder an die vom Graffitikünstler HNRX furios gestaltete MilionArt-Koje bei der letzten ART Innsbruck im Jänner dieses Jahres. Keine Frage: Dem engagierten MilionArt-Duo Hugo V. Astner und Magdalena Froner gelingt es immer wieder aufs Neue, den Kunstmarkt mit ebenso frischen wie kühnen Projektideen aufzumischen. Auch ihr ambitioniertes Kunstmagazin „MilionArt-Kaleidoscope“ hat sich längst zu einem begehrten Sammlerobjekt entwickelt. Die erste Weihnachts-ART werden sie nunmehr mit dem ART Special „interpretations of nude“ bespielen. Einem musealen und kuratierten Ausstellungsprojekt auf 200 Quadratmeter Fläche, das um die brisante Frage kreisen wird, wie sich die differenzierte Darstellung von Nacktheit in der Kunst gegenüber den omnipräsenten Mainstream-Inszenierungen unserer Zeit visuell und philosophisch noch behaupten kann. Denn Nacktheit ist als Pop- und Werbesujet ja längst schon Inbegriff westlicher Konsum(un-)kultur. Um so reizvoller wird es also sein, vor dem Hintergrund dieser Nacktbilderfluten die Positionen hochkarätiger zeitgenössischer und moderner Künstler zu studieren. Denn neben ausgewählten Werken von Großmeistern der Moderne wie Pablo Picasso, Egon Schiele, Lucio Fontana, Giorgio De Chirico, Giacomo Balla, Karl Hauk werden auch Interpretationen berühmter Zeitgenos-sen wie Elke Silvia Krystufek, Hermann Nitsch, Francesca Strino, Jos Pirkner, Gotthard Bonell, Yahon Chang, Orlando Donadi, Rolf Ohst und das junge Talent Maria Chalela-Puccini aus Bogotá zu sehen sein.

ART Special II: Realismus und Moderne

Positionen zeitgenössischer, phantastischer und abstrakter Kunst 

Der in Berlin Mitte beheimatete Kulturwissenschaftler und Galerist Joachim Dikmayer gehört nun schon seit einigen Jahren zum handverlesenen Kreis der Stammaussteller der ART Innsbruck. Mehr noch als das: Er hat den Phantastischen Realismus, der in den letzten Jahren zumindest in unseren Breiten ein wenig in Vergessenheit geraten schien, mit seinen ART Specials wieder zurück nach Österreich gebracht. In seinem fünften Special in Folge zeigt er nun erstmals nicht mehr nur rein gegenständliche Positionen, sondern ebenso expressiv Figurale wie abstrakt Geometrische. Wie schon in den vergangenen Jahren kooperiert Dikmayer hierfür erneut mit dem Henry van de Velde Museum „Haus Schulenburg“ in Gera und dessen Art Director Dr. Volker Kielstein. Für das ART Special „Realismus und Moderne“ wird Dikmayer u.a. Werke von Gerd G. Madry, Gisela Grünling, Dagmar Müller, N.D. Hossain, Markus Rack, Claudia Kaak, Tanja S. Prill, Norbert Schulz, Bernd Schiller und Marie Pierre nach Innsbruck bringen.

ART Highlight I: Edles Antikes. Alte Meister, die Münchner Schule und russische Ikonen. Erlesene Kostbarkeiten und Raritäten im Antiquitätenbereich der ART Innsbruck

Erst vor zwei Jahren erweiterte ART-Gründerin Johanna Penz das Portfolio der Innsbrucker Kunstmesse um den Bereich Antiquitäten des 19. Jahrhunderts und bewies damit einmal mehr ihr untrügerisch feines Gespür für die Wünsche ihres ART-Publikums. Denn dieser bewusst klein und exquisit gehaltene Bereich lockte umgehend zahllose Antik-Liebhaber an. Zur Weihnachts-ART haben sich nun erneut erstklassige Kunsthändler und Galerien aus München (Galerie Gabelsberg), Wien (Kunsthandel Stock) und aus Nordrhein-Westfalen (Galerie Nieder) angekündigt. Neben Kupferstichen, Holzschnitten und Radierungen Alter Meister dürfen sich Antik-Fans auf eine besonders erlesene Auswahl von Landschaftsbildern der Münchner Schule freuen. Zudem konnte Johanna Penz und ihr Team erstmals eine auf russische Ikonen spezialisierte Galerie aus Berlin (Dr. Michael Ewenstein)nach Innsbruck locken. „Absolute Kostbarkeiten“, schwärmt Penz. „Unser ART-Publikum wird begeistert sein.“

ART Highlight II: Eine One-Man-Show für den vormals berühmtesten Kunstfälscher der Welt

So mancher Besucher der Jubiläums-ART-Preview im Jänner rieb sich vermutlich erstaunt die Augen und dachte bei sich: „War das eben nicht dieser einstmals legendäre Kunstfälscher … ?“ Er war es tatsächlich: Wolfgang Beltracchi hatte sich nahezu unerkannt unters flanierende ART-Vernissagenpublikum gemischt. Jetzt kehrt er über den Kunsthandel Verlag mit einer beeindruckenden One-Artist-Show nach Innsbruck zurück. Dass er malen kann, ist ja unbestritten. Was einige vielleicht noch nicht wussten: Der vormals berühmteste Kunstfälscher der Welt gilt mittlerweile als einer der begehrtesten Porträtmaler unserer Breiten und hat zudem als Künstler eine ganz eigene und unverwechselbare Handschrift. Sogar Reinhold Messner ließ sich von ihm schon abbilden. Dieses Werk wird nun ebenfalls auf der Weihnachts-ART zu sehen sein, ist allerdings – wenig verwunderlich – unverkäuflich. Darüber hinaus wird sich Beltracchi noch mit ausgewählten Grafiken aus seinen Serien „Zuneigung“,  „L’après-midi d’une faune“ und „La folie d’un faune“ präsentieren.

 

Die Weihnachts-ART,

21. Internationale Messe für zeitgenössische Kunst und Antiquitäten Innsbruck,

vom 1. bis 4. Dezember 2016,

Messehalle A
2. Dezember 2016: Langer Abend der Kunst bis 23.00 Uhr

21. ART Innsbruck: 01. – 04. Dezember 2016 

Öffnungszeiten: Do.: 11 – 20 Uhr, Fr.: 11 – 23 Uhr, Sa.: 11 – 21 Uhr, So.: 11 – 19 Uhr    

Ort: Haupthalle A – Messe Innsbruck, Eingang Ost, Claudiastraße 1

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