DARIUS FOROUTAN

„Das wichtigste und faszinierendste ist, einen direkten Zugang zum Betrachter zu bekommen. In der Musik ist dies wesentlich einfacher als in der darstellenden Kunst. Der Betrachter meiner Werke sollte sofort von ihnen in Besitzgenommen werden und sich ihrer Wirkung nicht entziehen können. Ob positiv oder negativ. Er kann sie lieben oder hassen, nur gleichgültig sollte er ihnen nicht gegenüberstehen. Ob es mir auch gelingt, ist natürlich eine andere Sache. Was den Inhalt betrifft, so versuche ich weder die Umwelt abzubilden noch politische oder soziale Themen zu verarbeiten, sondern konzentriere mich auf nicht fassbaren Gefühls- und Innenwelten. Diese geben aber genug Spielraum, um erstere darin zu reflektieren.“ (Darius Foroutan)

„Vor noch nicht allzu langer Zeit waren Bilder Seltenheitsware. Abgesehen von Adel und Klerus, kamen unsere Vorfahren noch bis vor nicht allzu langer Zeit, kaum mit bildender Kunst in Kontakt. Einzig beim sonntäglichen Kirchenbesuch konnte man mit Malerei und Bildhauerei einigermaßen in Berührung kommen. Darüber hinaus entzog sich die Bildwelt im Allgemeinen dem einfachen Menschen.

Heutzutage aber kann sich niemand mehr der allgegenwärtigen Macht der Bilder entziehen. In jeder Zeitschrift, auf Plakaten auf der Straße und selbst in den virtuellen Weiten des Internets, sei es über PCs oder über Smartphons, werden wir täglich von Bildern jeglicher Art beeinflusst bzw. vereinnahmt. Niemand wundert sich mehr über Dinosaurier, Drachen, Gnome, Riesen oder andere Fantasiegestalten die vollkommen täuschend naturalistisch auf der Kinoleinwand oder im TV zu sehen sind. Welche Rolle kommt in diesem Zeitalter nun einem bildenden Künstler zu? Was und in welcher Technik soll ein Maler malen? Was kann man dieser täglich auf uns einwirkenden Bilderflut entgegenhalten?

Hätte Michelangelo mit seinen Fresken der sixtinischen Kapelle heute das gleiche bewirkt wie 1512?

Welche Rolle würde einem Leonardo da Vinci zukommen würde er heute leben? Hätte eine Mona Lisa des 21. Jahrhunderts irgendeine Auswirkung auf die heutige Kunstwelt?

Künstler von heute punkten nicht mit einem herausragenden Werk, sondern mit Ihrer Art bzw. ihrem Stil eine Masse ihrer Werke zu bewältigen. Der Maler XY ist jener, der auf dieser und jener Weise arbeitet, …jener der nur mit blau malt, … jener der nur Schüttbilder produziert, … jener der alles auf dem Kopf stehend malt. Jeder versucht auf seine Weise neben der gewaltigen Bilderflut, die täglich auf uns einwirkt seine Nische zu finden.

Meine Nische sehe ich darin, nicht mit dieser in Konkurrenz zu treten. Meine Inspiration ziehe ich aus den erlebten und gedachten Gedankenwanderungen in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

Ein Maximum an Ausdruck, Vermeidung von Gleichgültigkeit und Langeweile unter Beibehaltung einer ästhetischen Formensprache. Ein von Hand gemachtes Bild soll auch so aussehen. Eigenschaften des Materials, der Textur, ja selbst der Geruch sind maßgebende Eigenschaften meiner Bilder.

Der Versuch die Natur eins zu eins abzubilden ist für mich ebenfalls nicht zielführend. Was aber nicht bedeutet niemals naturalistisch zu arbeiten. Vielmehr werden naturalistische Eindrücke durch den Künstler, also durch mich, gefiltert und verarbeitet bevor sie transformiert aufs Papier oder die Leinwand gebracht werden.“ (Darius Foroutan)

He was born 1964 in Vienna, Austria. Childhood and teenage years spent in Vienna, the „Waldviertel“ – Lower Austria and Tehran – Iran.
After high school, further studies at the Camillo Sitte- Bauschule Vienna, and architecture at the Technische Universität Vienna, among others studying under Roland Göschl in nude and architectural drawing and watercolors, and Frantisek Lesak in plastic forms.
Stay in China to study and learn classical Chinese ink painting.
From the early 1990 onwards he studies with Mehdi Sadjadi (oil painting). Since 1992 he works as an architect and freelance artist, among others from 1998 to 2006 cooperating with Hans Hollein.
Currently living and working in Vienna.

Mitgliedschaften / Memberships:
BIENNALE AUSTRIA Verein zur Förderung zeitgenössischer KünstlerInnen, Österreich
Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Österreich

Ausstellungen / Exhibitions:
2019 – Musa International Art Space: Topic Salon Prag, Tschechien
2019 – Stadtgalerie Kitzbühel, Österreich
2018 – Villa Wertheimstein: “Querschnitte“- Einzelausstellung, Wien, Österreich
2018 – blue bleu blau blu, Ausstellung der Biennale Austria, Ausstellungsraum, Wien, Österreich
2017 – LA JOIE DE VIVRE! BA Contemporary, Ausstellung der Biennale Austria, Scoletta San Zaccaria, Venezia, Italien
2017 – BA SPRING pop-up, Ausstellung der Biennale Austria, Ausstellungsraum, Wien, Österreich
2016 – BA CONTEMPORARY 2016 VIENNA, Ausstellung der Biennale Austria, Ausstellungsraum, Wien, Österreich

ARTIST STATEMENT

In 1993, during a stay in Hong Kong and Shanghai, I had the opportunity to study and experience classical Chinese ink painting. What mostly impressed me, was the fact that maximum expression could be achieved by relatively simple means. For example, with only a skilful brushstroke, a bamboo leaf, with all its characteristics, is marked on the paper. The nature of the paper leaves no place and time for lingering or hesitating during the work. The same also applies for correcting the errors.

The second art movement which influenced me significantly, is Abstract Expressionism, especially in the poetic form of Joan Mitchell, Helen Frankenthaler or Emilio Vedova. Here also, a state of mind is quickly frozen, or rather better said, captured and bounded on the paper instantly. A later post-processing or „improving“ is neither possible nor useful.

In my work, I have attempted to join these two rather seemingly unrelated movements. Therefore, I also choose ink or water colour as my preferred drawing and painting material.

Art, for me, is foremost an “expression”. A few brushstrokes, drawn on a cave wall from the Neolithic age, impresses me much more than a 19th century battle painting drawn with enormous skill, expertise and time. Yes, it could be said that even with a child’s drawing this could be accomplished. Nevertheless, my pictures are always subject to the general aesthetic principles. No one could assume them as works of randomness or coincidence. The conscious design, the structure and composition are always present, if not always at first glance.

My aim is to create images that do not leave the viewer indifferent and possibly provoke them to start a search, a study of the works. Just the way an ink wash painting of Wen Chen-ming, or a work like „Sale Neige“ by Joan Mitchell makes one ponder and deliberate on them.

Contact:

Website: http://www.foroutan.weebly.com
E-Mail: darius.foroutan@chello.at
Adresse: Barawitzkagasse 11, Tür 19-21, 1190 Wien, Österreich
Telefon: +43 06763420825

LinkedIn account: www.linkedin.com/in/darius-foroutan-a2b44a54/
Chelesteprize: https://www.celesteprize.com/darius.foroutan
Artavita: https://www.artavita.com/artists/12771-darius-foroutan
Art Productions New York: https://artproductionsart.com/darius-foroutan
Artslant: https://www.artslant.com/global/artists/show/464323-darius-foroutan
Viadeo: http://at.viadeo.com/de/profile/darius.foroutan
Xing: https://www.xing.com/profile/Darius_Foroutan/cv

EINE KLEINE AUSWAHL:

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