Yasin David Sarfraz – Hope

Hope

Die Verbannung aus dem Paradies führte zur ewigen Hoffnung wieder dorthin zurückzukehren. Und wenn es am Ende über den „Umweg“ des Todes sein sollte. In unseren Breitengraden leben wir bereits auf der Insel (im Paradies) der Glückseligen. Wir müssen für das Paradies weder unser (soziales) Leben aufgeben, noch das eigene Leben aufs Spiel setzen und realisieren dies womöglich erst durch den massiven Flüchtlingsstrom. Das persönliche Paradies wird so für viele in Gefahr gesehen. „Hopes“ soll verdeutlichen wie nah und doch so fern das Paradies existiert, abstrakt…..bunt….bunt-verschwommen….mit Gitterstäben versehen….welche man hofft überwinden zu können…sie aber am Ende oft kein Durchkommen ermöglichen.

Aber auch das Existieren und tägliche Funktionieren im Paradies kann die Flucht aus dem selbigen unmöglich machen. „Hopes“ soll die Hoffnung, die in der Ungewissheit, dem Nichts enden kann verdeutlichen. Im Grunde wird das Paradies durch das Dunkle, Äußere, die Armut, dem Bedarf, dem Schrei nach einem schönen zu Hause gerahmt, ausgestaltet und definiert.

http://www.yasin-sarfraz-art.com

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